Geschichte der Taverne im Nebel

Aus Taverne im Nebel

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!! Mit bitte um Korrektur und Ergänzung !!

Beginn

Die Geschichte der Taverne im Nebel begann Ende des Jahres 2005. Markus und ich, Fabian Blechschmidt, lernten uns in einer netten Pen&Paper-Runde in Berlin-Marienfelde kennen. Wir brauchten zwar ein Weilchen um warm miteinander zu werden, aber es ging irgendwann sehr gut :-) Markus hatte die Idee, wieder eine Liverollenspiel-ORGA ins Leben zu rufen und fragte mich, ob ich Lust hätte, ihm dabei zu helfen.

Der Anfang war schnell gemacht. Klein sollte es erstmal sein, also eine Taverne - da braucht man nicht viel Plot, nicht viel Platz und wenn nicht ganz so viele Spieler kommen, ist es trotzdem gemütlich. Und mit diesem Grundgedanken ging es dann frisch ans Werk.

Die Vorbereitung

Nach der Teamzusammenstellung ging es an die grundlegenden Überlegungen:

Man hatte die Taverne des Vereins Mondschwingengilde e. V. als Vorbild und wollte natürlich alles besser machen ;-), wie das so ist am Anfang (Anm. von Markus - na klar, man muss sich doch auch weiter entwickeln) und inzwischen muss man wohl feststellen, wir machen es einfach anders und die Zielgruppe ist wohl unterschiedlich. Wir gehen immer noch gerne in den Blutigen Eimer !

Der nächste Punkt war: Wir wollten Ambiente, viel Ambiente, noch mehr Ambiente! Und: Was braucht man eigentlich für so eine Taverne? Einen tollen Ort - klar - tolle Tische, tolle Kerzenständer, tolle Bänke, tolle Feuerstelle, tolles Geschirr? - Es sollte halt alles toll und am besten perfekt sein (jaja wie man damals so war :-) ). Schnell war klar, dass nicht alles auf einmal angeschafft werden konnte...

Wir fingen also beim Ort an, der auch fix gefunden war. Wir wussten ja, dass der Verein Mondschwingengilde e. V. sich unseren Abenteuerspielplatz schon einmal angesehen hatte, ihn ok fand, aber zu teuer. Das Problem ist lösbar, dachten wir uns und nach kurzer Unterhaltung hatten wir eine Zusage, die unserer Meinung nach verhältnismäßig gut war. Ein Wehrmutstropfen aber: Das Gelände sieht schrecklich aus, die Wände müssen neu gestrichen werden, irgendwohin muss eine Theke und es wäre vielmehr Platz mit weniger Gestrüpp... Nun ja, die Mädels wurden also beauftragt (sie haben schließlich mehr Ahnung von Design als wir) sich Gedanken um die hässlichen Wände zu machen, derzeit waren wir damit beschäftigt, wo man Tische herbekommt und Bänke, Kerzenständer ... und ganz wichtiger Punkt:

  • Wie kriegt man Flaschen weg?

Die Lösungen ließen nicht lange auf sich warten.

Die hässlichen Wände bekamen tolle (!) Wandbehänge, die Kerzenständer wurden mit der Kettensäge, Holz und Nägeln zu Marke Eigenbau, bei den Bänken bekamen wir tolle Hilfe von Ollis Freundin Lydia und das Problem mit den Flaschen, löste der Olli, indem er uns auf „akru“, den wohl tollsten Tonwaren-Händler in Deutschland, brachte. (Aus vertraulicher Quelle heißt es übrigens, die halbe Mittelalterszene kaufe dort ein - ist ja auch kein Wunder :-) )

Die Preisliste war nicht ganz so preiswert wie erhofft, aber wir schätzten uns trotzdem glücklich mit dem Angebotenen. Es folgte eine zweiwöchige Diskussion über die Bestellung, aber letztendlich haben wir eine ganz gute Entscheidung getroffen, wie wir finden!

Und wie passen wir auf unsere Becher auf? Wenn wir 5,- € Pfand nehmen, will ja keiner mehr was trinken...

Da kam uns die Idee: Zuvor hatten wir ja schon beschlossen, dass die erste Taverne eine reine Einladungsveranstaltung werden sollte und dass der Anlass sozusagen der 222. (Intime-) Geburtstag des Zwergen "Frantenor" sein sollte. Wir beschlossen also, den Gästen eine kleine Überraschung zu bereiten und "schenkten" zum Beginn der Veranstaltung jedem Teilnehmer einen Becher und stellten den Leuten Ton-Farbe zur Verfügung, damit sie ihre Becher verzieren bzw. markieren konnten. So hatten wir dann das Problem für diese Veranstaltung gelöst - jeder passt natürlich auf seinen Becher besonders gut auf.

Als es dann endlich soweit war, brauchten wir knapp zwei Tage, um alles so herzurichten, wie ihr es gesehen habt. Ihr wisst es nicht, aber jedes Mal, wenn die Taverne ihre Tore öffnet, liegt eine lange Umbauaktion des gesamten Gebäudes und z. T. des Geländes hinter uns...

Aber es lief alles (und wie sollte es anders sein): TOLL!

Unsere erste Veranstaltung war aus unserer Sicht ein voller Erfolg und wir bekamen auch jede Menge positives Feedback von Euch, unseren Gästen!

Also stand sehr schnell fest, dass dies kein "einmaliges Schauspiel" gewesen sein sollte und schon kurz nach der ersten Con stand der Termin für die nächste.

An dieser Stelle sei allen nochmals gedankt, die an diesem tollen Ereignis beteiligt waren, vorallem auch unserer eSeL Dommi und Stefan und unseren NSC's Juliane, Susi, Jenny und Ati. Alle, die wir vergessen haben, mögen uns hauen [Anm. von Franti: "besser nicht" ;-) - lieber melden *grins*], und uns eine E-Mail schreiben, damit wir euch hier dazu setzen können!

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